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Ausverkaufte Kölner Oper

"Theater aus einer Haltung der kritischen Zuneigung für und des informierten Respekts vor Werk, Publikum und Protagonisten".

Die portugiesische Nationaloper São Carlos wird im italienischen Stagionesystem geführt. Der Spielplan wird neben Eigenproduktionen durch internationale Koproduktionen geprägt. In Lissabon gelang es Christoph Dammann, die Besucherzahlen zu verdreifachen, von 27.000 in 2006 auf 84.000 in 2009. Regisseure sind unter anderem so maßstabsetzende wie Peter Konwitschny, Christof Loy, Karoline Gruber, Robert Carsen, Graham Vick, Lukas Hemleb, David Alden und Michael Hampe. Bereits als sehr erfolgreich erweisen sich die Neugründung eines Opernstudios und einer Kinderoper. (Siehe Kennzahlen und ein aktuelles Interview in der Welt)

Das staatliche Portugiesische Sinfonieorchester umfasst 125 Planstellen. 2010 führte es seine erste grosse internationale Konzertreise - nach China - durch. Ausserdem veröffentlichte es seine erste CD-Produktion seit 15 Jahren. 2008 gelang Christoph Dammann, Julia Jones als Chefdirigentin zu gewinnen. Im gleichen Jahr begründete er mit seinem Orchester das Festival ao Largo.

In Köln arbeitete Christoph Dammann mit so profilierten und erfolgreichen Dirigenten wie Jeffrey Tate, Philippe Auguin, Jun Märkl, Enrico Dovico, Emanuel Villeaume, Michail Jurowski, Martin Haselböck, Nikolas Kok und Regisseuren wie Christof Nel, Katharina Thalbach, Karoline Gruber, Christian von Goetz, Robert Carsen, David Alden, Christopher Alden, Martin Duncan und David Pountney zusammen. Während seiner Intendanz gelang es ihm, die Auslastung der Kölner Oper kontinuierlich von 65 % auf 80 % zu steigern und im gleichen Zeitraum die Einnahmen der Oper um 20 % anzuheben, wobei gleichzeitig die Stadt Köln fast 10 Mio. Euro bei der Oper kürzte.

(Siehe Presse zu seinem Abschied von Köln, Presseerklärung der Stadt )

Eine umfassende Dokumentation von Christoph Dammanns Kölner Arbeit bietet das Archiv des Opernmagazins "oton".

Ein weltweit einzigartiges und aufsehenerregendes Projekt war der von Christoph Dammann konzipierte "Ring an 2 Tagen". (Siehe auch Berichte: prolog, Der neue Merker). Christoph Dammann vernetzte die Aktivitäten der Kölner Oper intensiv mit anderen städtischen Institutionen, neben den Museen mit der Hochschule für Musik, der Rheinischen Musikschule sowie einigen allgemeinbildenden Schulen und dem Westdeutschen Rundfunk.