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"Theater aus einer Haltung der kritischen Zuneigung für und des informierten Respekts vor Werk, Publikum und Protagonisten". Die Seefestspiele Berlin wurden erstmals im Sommer 2011 mit großem Erfolg durchgeführt und sind in Deutschland ein Pilotprojekt der privat finanzierten Kulturwirtschaft mit einer großen Opernproduktion auf einer Seebühne direkt am Berliner Wannsee im berühmten gleichnamigen Strandbad. Es wird realisiert von der Seefestspiele Berlin GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Entertainment AG. Die portugiesische Nationaloper São Carlos wird im italienischen Stagionesystem geführt. Der Spielplan wird neben Eigenproduktionen durch internationale Koproduktionen geprägt. In Lissabon gelang es Christoph Dammann, die Besucherzahlen zu verdreifachen, von 27.000 in 2006 auf 84.000 in 2009. Er verpflichtete dabei unter anderem so maßstabsetzende Regisseure wie Peter Konwitschny, Christof Loy, Karoline Gruber, Robert Carsen, Graham Vick, Lukas Hemleb, David Alden und Michael Hampe. In kurzer Zeit als sehr erfolgreich erwiesen sich die Neugründung eines Opernstudios und einer Kinderoper. (Siehe Kennzahlen und ein Interview zu seiner Arbeit in Lissabon in der Welt) Das staatliche Portugiesische Sinfonieorchester umfasst 125 Planstellen. 2010 führte es seine erste grosse internationale Konzertreise - nach China - durch. Ausserdem veröffentlichte es seine erste CD-Produktion seit 15 Jahren. 2008 gelang Christoph Dammann, Julia Jones als Chefdirigentin zu gewinnen. Im gleichen Jahr begründete er mit seinem Orchester das Festival ao Largo, das sich bereits im zweiten Jahr als größtes klassisches Sommerfestival des Landes etablierte und Orchesterkonzerte mit Tanz und Schauspiel verbindet. In Köln arbeitete Christoph Dammann mit so profilierten und erfolgreichen Dirigenten wie Jeffrey Tate, Philippe Auguin, Jun Märkl, Enrico Dovico, Emanuel Villeaume, Michail Jurowski, Martin Haselböck, Nikolas Kok und Regisseuren wie Christof Nel, Katharina Thalbach, Karoline Gruber, Christian von Goetz, Robert Carsen, David Alden, Christopher Alden, Martin Duncan und David Pountney zusammen. (Siehe Presse zu seinem Abschied von Köln, Presseerklärung der Stadt ) Eine umfassende Dokumentation von Christoph Dammanns Kölner Arbeit bietet das Archiv des Opernmagazins "oton". Neben der regelmäßigen Produktion von Opern des 20. und 21. Jahrhunderts im Großen Haus initiierte er neue programmatische Reihen wie das "Intermezzo-Projekt" oder "Oper im Museum". Ein weltweit einzigartiges und aufsehenerregendes Projekt war der von Christoph Dammann konzipierte "Ring an 2 Tagen". (Siehe auch Berichte: prolog, Der neue Merker). Christoph Dammann vernetzte die Aktivitäten der Kölner Oper intensiv mit anderen städtischen Institutionen, neben den Museen mit der Hochschule für Musik, der Rheinischen Musikschule sowie einigen allgemeinbildenden Schulen und dem Westdeutschen Rundfunk. Bis 2002 übte Christoph Dammann auch Tätigkeiten als Dirigent und Solist in unzähligen Konzerten in ganz Europa aus.
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